Modul 7: Strategien & Regeln

Hier wird aus Wissen eine Routine: Flip vs Hold, Entry/Exit, Positionsgröße, Regeln gegen Stress-Fehler – plus echte Fallbeispiele, wie Laien sich sonst „sauber“ ruinieren.

Regel: Keine Aktion ohne Plan Entry ≠ Exit. Beides vorher definieren. Stress-Handlungen sind Totalverlust-Risiko

Die 7 Regeln, die dich im NFT-Handel am Leben halten

NFTs sind kein „Kaufen und hoffen“. Sie sind Marktmechanik + Timing + Exit-Fähigkeit. Diese Regeln sind nicht „nice“ – sie sind der Unterschied zwischen Lernen und Lehrgeld.

Regel-Set
  • Regel 1: Budget fest – nie „nachschießen“, um recht zu behalten.
  • Regel 2: Entry und Exit vorher aufschreiben (1 Satz reicht).
  • Regel 3: Kein Trade ohne Liquiditäts-Check (Modul 6 Ampel).
  • Regel 4: Keine „DM/Link/Support“-Aktionen – das ist Modul 5 Stop.
Regeln gegen Stress
  • Regel 5: Zeitdruck = Ausstieg. Wenn „jetzt schnell“: Pause.
  • Regel 6: Positionsgröße so klein, dass du ruhig bleibst.
  • Regel 7: 1 Fehler pro Tag ist genug – nach Fehler: stoppen.

Flip vs Hold – zwei völlig verschiedene Spiele

Viele verlieren Geld, weil sie ohne Plan zwischen „Flip“ und „Hold“ hin- und herspringen. Du entscheidest vorher, welches Spiel du spielst – und nutzt dann passende Regeln.

Flip (kurz)
  • Ziel: kleiner Profit + sauberer Exit.
  • Regel: Exit ist wichtiger als Story.
  • Werkzeug: Bids/Floor/Spread prüfen (Modul 6).
  • Stop: Wenn Exit nur mit großem Abschlag geht.
Hold (lang)
  • Ziel: Besitz an etwas, das du wirklich willst.
  • Regel: Du kaufst nicht „weil steigt“, sondern weil du überzeugt bist.
  • Werkzeug: Team/Vertrauen/Utility + Risiko-Plan.
  • Stop: „Ich halte, weil ich nicht verkaufen will“ ist Selbstbetrug.

3 typische Fehler, die „sauber“ in den Totalverlust führen

Diese Fehler sehen auf den ersten Blick vernünftig aus. Genau deshalb passieren sie so oft.

Der Floor fällt. Du denkst: „Rabatt“. In Wahrheit fällt er oft, weil Käufer weg sind. Du sitzt dann auf einem NFT, das du nur noch mit großem Abschlag loswirst – oder gar nicht.

Fix: Prüfe zuerst Bids/Spread. Wenn es keine realistische Exit-Schiene gibt: kein Entry – egal wie „billig“ es wirkt.

Du wechselst die Strategie mitten im Trade: aus Flip wird Hold – nicht wegen Überzeugung, sondern wegen Schmerz. Das bindet Kapital, blockiert Lernen und erhöht Stress-Fehler.

Fix: „Hold“ ist eine bewusste Entscheidung VOR dem Kauf. Sonst ist es nur eine Ausrede. Schreib den Exit-Satz auf.

Du machst viele kleine Trades. Jede Aktion kostet: Marketplace-Fee, Royalties, Gas. Selbst wenn du „richtig liegst“, frisst dich die Kostenstruktur langsam auf – besonders bei schlechter Liquidität (Exit nur mit Rabatt).

Fix: Vor jedem Trade einmal „Netto“ denken: Welche Kosten kommen mindestens? Wenn du keinen Puffer hast, ist es kein Trade.
Mentor-Tipp: „Dein Plan muss dich im Stress retten“

Wenn es hektisch wird, kann dein Gehirn nicht mehr sauber rechnen. Deshalb: Regeln vorher. Ein guter Plan ist so simpel, dass du ihn auch müde befolgst.